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Mare Liberum

Mare Liberum beobachtet mit einem eigenen Schiff die Lage der Menschenrechte in der Ägäis. Als unabhängiger Zeuge möchte die Initiative die öffentliche Aufmerksamkeit auf die lebensgefährliche Route zwischen der Türkei und Griechenland lenken. Nahezug täglich sehen sich Menschen dazu gezwungen, in seeuntauglichen Booten die schmale aber gefährliche Meerenge zu überqueren, um europäisches Land zu erreichen. Dabei werden die Geflüchteten oft mit staatlichen Akteuren wie NATO und Frontex konfrontiert, die nachweislich nicht immer im Einklag mit fundamentalen Menschenrechten agieren.

„Mit unserer Zeugenschaft, Dokumentation und Berichterstattung wollen wir langfristig den Druck auf staatliche Akteure auf beiden Seiten der Grenze erhöhen, illegale Push- und Pull-Back-Aktionen durch unsere generelle Präsenz verhindern und im Zweifelsfalls auf Menschenrechtsverletzungen hinweisen.“

Das Schiff ist ständig unterwegs, von sieben ehrenamtlichen Personen geführt und verbunden mit einem starken Netzwerk mit Seenotrettungsorganisationen und anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren auf den griechischen Inseln und dem europäischen Festland.

Stiftung :do möchte – zusammen mit vielen anderen Förder*innen – ein Zeichen der Solidarität und klaren Befürwortung des Engagements von Mare Liberum setzen und bezuschusst den Jahresetat 2020 mit 1500 Euro.

www.mare-liberum.org [1]