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Jugendliche Ohne Grenzen (Basisförderung)

„Unsere Arbeit folgt dem Grundsatz, dass Betroffene eine eigene Stimme haben und keine “stellvertretende Betroffenen-Politik“ benötigen.

Bei Jugendliche ohne Grenzen engagieren sich seit 2005 betroffene Jugendliche für ihre Rechte und für Chancengleichheit. Sie organisieren sich gegen Abschiebung, Rassismus und Ungleichbehandlung. Artikel 22 der UN-Kinderrechtskonvention besagt:

„Die Vertragsstaaten gewähren Kindern auf der Flucht Schutz und Hilfe. Wenn ein Kind vor Krieg, Gewalt und ähnlichem in ein anderes Land fliehen muss, dann hat es das volle Recht auf Schutz. Es genießt dieselben Rechte wie alle anderen Kinder in diesem Land.“ Leider sieht die Realität oft anders aus. Besonders die Angst vor Abschiebung beeinträchtigt über Jahre hinweg das Leben von Jugendlichen.

Eine zentrale Aktion, zu der Jugendliche aus der ganzen Republik jedes Jahr zusammenkommen, ist die JOG-Konferenz, die parallel zur Innenministerkonferenz organisiert wird und bei der „Abschiebeminister des Jahres“ gewählt wird. JoG veranstaltet Workshops und Seminare zu Empowerment und für die politische Bildung der Jugendlichen.  Mit dem „Initiativpreis des Jahres“ zeichnet JOG außerdem Initiativen aus, die sich tagtäglich in ihrer Umgebung für ihre Mitmenschen, Nachbar*innen und Mitschüler*innen einsetzen.

Die Stiftung :do hat mehr als zehn Jahre lang die jährliche JOG-Konferenz bezuschusst. Seit 2020 bekommen die Jugendlichen Ohne Grenzen – getragen über den BUMF e.V. – eine Basisförderung für drei Jahre mit jeweils 10.000 Euro. Mit diesem Beitrag wollen wir die wichtige Arbeit für die Rechte geflüchteter Kinder und Jugendlicher absichern.

www.jogspace.net [1]