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not safe – Unterstützung afghanischer Geflüchteter

„Die harte Linie in der bayerischen Asylpolitik führt zu einer sehr großen Verunsicherung innerhalb der afghanischen Community. Wer von Abschiebung betroffen ist und wer nicht, ist häufig unklar – das kann schwerwiegende Folgen haben.“

Seit 2015 hat sich die Asylpolitik in Bayern von einer grundsätzlich integrativen zu einer abwehrenden Haltung entwickelt. Die harte Haltung gegenüber Geflüchteten bekommen besonders auch afghanische Geflüchtete zu spüren. Abschiebungen nach Afghanistan werden forciert. Obwohl zahlreiche Menschenrechtsorganisationen die Lage in Afghanistan für äußerst gefährlich halten, hält die Bundesregierung an ihrem Kurs fest, Abschiebungen dorthin durchzusetzen – und Bayern schreitet entschlossen voran: Mehr als die Hälfte der seit 2016 abgeschobenen Afghanen kommt aus Bayern.

Das Projekt not safe richtet sich an alle afghanischen Geflüchteten in Bayern – explizit auch jene, die sich noch im Asylverfahren befinden oder eine Aufenthaltserlaubnis besiitzen. Da die Verunsicherung innerhalb der Community groß ist, soll breit informiert und vernetzt werden. Das Ziel: Aufklärung, Beratung und Ermächtigung von afghanischen Geflüchteten und Stärkung der Protestbewegung gegen die Abschiebungen. Durch Beratung und Begleitung, aber auch Kampagnenelemente und eine Tagung soll ein breites Bündnis geschaffen werden, um der ausgrenzenden und menschenunwürdigen bayerischen Asylpolitik entgegenzutreten.

Die Stiftung :do unterstützt das Projekt mit 3000 Euro. Träger ist der Bayerische Flüchtlingsrat e.V.

www.fluechtlingsrat-bayern.de/beitrag/items/kampagne-not-safe-keine-abschiebungen-nach-afghanistan-geht-an-den-start.html [1]