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Gewerkschaftsbus für Andalusien

Die kleine Gewerkschaft SOC-SAT Almería setzt sich für die Rechte migrantischer ArbeiterInnen in der industriellen Landwirtschaft Andalusiens ein. Sie benötigt einen Kleinbus, um vor Ort mobil sein zu können.

Unter der brütenden Hitze der andalusischen Sonne schuften MigrantInnen unter katastrophalen Bedingungen im Obst- und Gemüseanbau. Sie arbeiten häufig für weniger als den Mindestlohn und ohne Aufenthaltsregelung und leben teils in informellen Plastikhütten inmitten der Gewächshäuser. Lediglich die Andalusische LandarbeiterInnengewerkschaft SOC-SAT setzt sich dafür ein, dass minimale gesetzliche und soziale Standards eingehalten und Verstöße dokumentiert und geahndet werden. Dazu besucht sie die ArbeiterInnen in den slumartigen Siedlungen und in ihren Betrieben und hilft ihnen, sich gegen Räumungen, Kündigungen oder Lohnsenkungen zu organisieren.

Doch die kleine Gewerkschaft selbst kämpft auch um den eigenen Bestand. Die Beiträge der ArbeiterInnen reichen nicht, um die Arbeit zu finanzieren. Solidarität von europäischen Partnern ist unabdingbar für den Fortbestand der SOC-SAT. Um die ArbeiterInnen erreichen zu können und um für gewerkschaftliche Aktionen zu mobilisieren, sind die GewerkschafterInnen bisher auf private PKWs angewiesen. Interbrigadas e.V. möchte Solidarität zeigen und die Gewerkschaft unterstützen – mit dem Kauf eines Kleinbusses, denn Mobilität ist ein Schlüssel für die Gewerkschaftsarbeit.

Die Stiftung :do möchte die Gewerkschaft in ihrem Kampf für die Rechte der MigrantInnen ebenfalls unterstützen und bezuschusst den Kauf des Busses einmalig mit 2000 Euro.

www.interbrigadas.org [1]