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No Border Kitchen Lesbos

„Solange diese Misere herrscht, wird die No Border Kitchen vor Ort aktiv sein.“

Die No Border Kitchen formierte sich im Sommer 2015 an den Orten der größten Not und Lebensmittelknappheit auf der griechischen Insel Lesbos. Seitdem versucht die Initiative, den vielen ankommenden Bootsflüchtlingen mit dem Nötigsten zu helfen und die eklatanten Versorgungslücken zu füllen. Das Ziel ist insbesondere die Unterstützung Geflüchteter in den stark überfüllten Lagern und der vielen Odachlosen bei der Selbstorganisation der Bereiche Kochen und Küche, Lebensmittelverwaltung, Kleiderverteilung oder „social center“ für Austausch und Beratung. Zudem gibt es eine regelmäßige Essensausgabe, die für viele Menschen die einzige sichere Nahrungsquelle darstellt.

Die Stiftung :do hat sich entschieden, die Miete von festen Räumlichkeiten für die No Border Kitchen ein weiteres halbes Jahr zu unterstützen, weil die Situation der Geflüchteten und Illegalisierten an diesem Hotspot der EU-Außengrenzen besonders prekär ist und keine Verbesserung für die vielen dort fest sitzenden Menschen in Sicht ist. Die von Aktivisten aus verschiedenen Ländern organisierte Initiative arbeitet zudem mit anderen Projekten an den Außengrenzen zusammen und stärkt die transnationale Solidarität, die der Stiftung :do ebenfalls ein wichtiges Anliegen ist.

Die No Border Kitchen wird seit 2017 gefördert und in 2018 ein letztes Mal mit 4000 Euro unterstützt.