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Salz in die Suppe II

Eine junge Initiative aus Leipzig, ein Stückchen Land in der Stadt, jede Menge Grünzeug und am Ende: Kulinarischer Genuss gegen Rassismus und Ausgrenzung – für Wertschätzung und Solidarität in der Nachbarschaft. Das Konzept des Projekts Salz in die Suppe ist so einfach wie charmant. In einem städtischen Umfeld, das eigentlich von NPD-Parolen gefärbt ist, wächst ein Garten, eine grüne Insel, die als Begegnungsstätte und Lernort für die Menschen aus der Umgebung genutzt wird.

Im Sommer 2014 wurde gemeinsam mit AnwohnerInnen aus der nahe liegenden Asylunterkunft gegärtnert und am Ende zusammen verarbeitet und aufgetischt, was geerntet werden kann. Das Projekt war sehr erfolgreich und soll fortgeführt werden: Es bring mehr Wertschätzung und Sensibilität für die Lebensart der zugereisten MitbürgerInnen und bindet diese mit ihren gärtnerischen und kulinarischen Fertigkeiten direkt ins Stadtteilgeschehen mit ein. Isolationen werden gebrochen und Verbindendes erfahren.

Wir möchten ganz bewusst keine Podiumsdiskussion … sondern auf sinnlicher Ebene und mit möglichst niedriger Hemmschwelle in entspannter, aber doch gepflegter Atmosphäre Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen. Da Gärtnern und Kochen überall auf der Welt praktiziert werden, können hier Gemeinsamkeiten erfahren werden.

Die Stiftung :do wirft zum zweiten Mal 1000 Euro mit in die Suppe, um das Projekt für eine weitere Saison abzusichern.

www.querbeet-leipzig.de [1]