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Creating pathways to the justice system for asylum seekers in Israel

Sie kommen aus dem Sudan, aus Eritrea oder anderen Kriegs- und Krisenregionen Nordostafrikas, oftmals traumatisiert, verfolgt, gezwungen zur Flucht. Etwa 60.000 Asylsuchende suchen derzeit in Israel Schutz und ein besseres Leben – und erfahren ein Leben in Ausgrenzung und Illegalisierung, in Lagern, ohne Zugang zu Bildung, Arbeit und Gesundheit.

Die Organisation The Hotline for Refugees and Migrants hat bereits 2010 begonnen, die afrikanischen Flüchtlinge in ihrem Kampf für mehr Rechte zu unterstützen und der wachsenden Fremdenfeindlichkeit in Israel wirkungsvolle lokale Programme entgegenzustellen. Nach mehreren Antirassismuskampagnen und einer Tagung hatte die Initiative zuletzt einen Blog installiert, in dem über die aktuellen, oftmals rasanten Entwicklungen und Ereignisse aus dem Widerstand der Flüchtlinge und aus der Solidaritätsarbeit berichtet, mobilisiert und vernetzt wird. Vor dem Hintergrund neuer verschärfter Gesetze richtet sich das Augenmerk in 2016 auf die juristische Beratung und Begleitung von MigrantInnen, vor allem auf die Schaffung von Präzedenzfällen gegen die Abschiebung in Herkunfts- oder Drittstaaten.

Die Stiftung :do unterstützt die Hotline bereits seit 2011, in 2015 mit 3500 Euro.

www.hotline.org.il [1]