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Marsch für die Freiheit Straßburg – Brüssel 2014

Es ist offensichtlich: Immer mehr Flüchtlinge weigern sich, Objekte staatlicher Politik und Betreuung zu sein. Es geht um das, was schon am Anfang jeder Flucht steht: Der Wunsch und die Freiheit, über den eigenen Lebensweg zu entscheiden.“ (aus dem Aufruf zum Freedom March)

Mehrere größtenteils selbst organisierte Flüchtlingsgruppen aus verschiedenen Ländern Europas haben sich über viele Monate getroffen, vernetzt und dann beschlossen, einen gemeinsamen Protestmarsch von Straßburg nach Brüssel zu machen. Rund eine Woche vor den Wahlen zum EU-Parlament startet dieser am 20. Mai in Straßburg. Über Luxemburg geht es weiter nach Brüssel, wo anlässlich des EU-Gipfels am 26. und 27. Juni eine Aktionswoche gegen die europäische Migrations- und Asylpolitik geplant ist.

An dem Marsch werden Geflüchtete und Unterstützergruppen entlang der Route laut und deutlich für ihre Forderungen einstehen, gemeinsame Aktionen unterschiedlichster Art starten und mehrmals gemeinsam den bewussten Grenzüberschritt als Akt des Protests und des Widerstands inszenieren.

Für Bewegungsfreiheit und Bleiberecht; gegen die Verhaftungen und Abschiebungen von Geflüchteten und MigrantInnen; gegen die europäische Abschottungspolitik.

Stiftung :do unterstützt den Marsch, weil er für die Selbstorganisationen der Geflüchteten in Europa ein besonders wichtiges, verbindendes Ereignis ist – und zudem ein deutliches Signal an die Politiker in Brüssel sein wird. Über eine Delegation aus Berlin wird die Fördersumme von 3000 Euro bereit gestellt.

www.freedomnotfrontex.noblogs.org [1]