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Ausstellung invisible borders in Heidelberg

Am 22. März 2011 ruft die Kampagne ABOLISH – diskriminierende Gesetze gegen Flüchtlinge abschaffen! zu einem Aktionstag auf. Ziel des Aktionstages ist es, über die oft entwürdigenden Konsequenzen der Gesetzgebung für Flüchtlinge aufzuklären und gegen diskriminierende Gesetze zu mobilisieren. In insgesamt 28 Städten finden an diesem Tag Aktionen statt.

Der Heidelberger Verein Aufgetaucht! e.V. holt zu diesem Anlass die Ausstellung invisible borders erstmals nach Heidelberg. Die Ausstellung vermittelt anhand von räumlichen Modellen, Audio- und Videoverfahren die Auswirkungen der Residenzpflicht auf die Bewegungsfreiheit und Menschenwürde der Betroffenen. Die Auswirkungen einer Gesetzgebung, die Flüchtlinge kriminalisiert, nur weil sie die Grenzen eines Landkreises verlassen werden durch die Ausstellung auch auch für nicht Betroffene nachvollziehbar gemacht. Dies ist besonders wichtig, da sehr viele Menschen nicht über die Residenzpflicht informiert sind. Viele können sich die Existenz eines derartig diskriminierenden Gesetzes in Deutschland nicht vorstellen und reagieren ungläubig oder entsetzt, wenn sie davon erfahren. invisible borders wird während und nach dem Aktionstag in Heidelberg gezeigt.

Die Stiftung :do förderte bereits die Erstellung und später den Wiederaufbau der Ausstellung, nachdem sie 2010 in Zossen bei einem Brandanschlag durch Neonazis vollständig zerstört wurde.

www.invisibleborders.de [1]

www.kampagne-abolish.info [2]