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Aufsuchende Beratung für Betroffene rassistischer Gewalt

Seit September 2009 bietet der Verein Opferperspektive in Kooperation mit dem Büro der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg eine Beratung für Betroffene von rassistischer Gewalt und Diskriminierung an, bei der die Klienten selbst den Ort der Beratung wählen können. Damit ist das Projekt einmalig in Deutschland.

Das Beratungsangebot orientiert sich stark an den Bedürfnissen und Wünschen der KlientInnen und unterstützt sie bei der Bewältigung der Gewalttat und ihrer Folgen. Die Schwerpunkte sind die psychosoziale Beratung, Beratung bei Anzeigenstellung und gerichtlichen Verfahren, Klärung von Entschädigungsansprüchen und Vermittlung zu weiteren beratenden Instanzen und Personen.

Das Projekt erfreut sich wachsender Nachfrage: In 2010 konnten mehr als 50 Personen unterstützt werden. In den meisten Fällen handelte es sich um Diskriminierungen in den Bereichen Wohnungs- und Arbeitsmarkt, Schule/Ausbildung, medizinische Versorgung und staatliche Institutionen. Die Aufsuchende Beratungsstelle hat sich durch Vorträge und Mitarbeit an Veranstaltungen zur Antidiskriminierungsarbeit zugleich als Fachstelle der Antidiskriminierungsarbeit in Deutschland etabliert.

Die Stiftung :do fördert seit 2008 verschiedene Projekte, um die rechtlichen Möglichkeiten des Antidiskriminierungsgesetzes unter Betroffenen bekannter und nutzbar zu machen. Die Aufsuchende Beratung wird von der Stiftung :do seit 2009 gefördert.

www.opferperspektive.de [1]