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Karawane Handel macht Klima: Videoproduktion

Ende 2009 fanden zwei wichtige politische Gipfeltreffen in Europa statt: die 7. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation in Genf und der UN-Klimagipfel in Kopenhagen COP15. In der dazwischen liegenden Woche reisten 44 VertreterInnen von sozialen Bewegungen aus dem globalen Süden quer durch Europa, von Genf durch Italien, die Schweiz, durch Deutschland, Frankreich und Dänemark nach Kopenhagen. Sie machten mit Aktionen, Workshops und öffentlichen Veranstaltungen auf die engen Verbindungen zwischen Handelspolitik und Klima aufmerksam und zeigten, welche Folgen neoliberale Globalisierung und der Klimawandel auf ihr Leben haben und wie sie dagegen kämpfen. Die Karawane wurde in 2009 von der Stiftung :do unterstützt.

Ein Filmteam begleitete die Bus-Karawane während der dreiwöchigen Tour auf zwei Routen durch Europa. Mit hohem ehrenamtlichem Aufwand wird nun eine DVD erstellt, die kostenlos an die TeilnehmerInnen der Karawane weltweit verschickt wird.

Organisiert wurde die Karawane von einem breiten internationalen Aktionsbündnis. In Deutschland übernahmen das Umweltzentrum Münster und die Initiative für soziale, interkulturelle und ökologische Forschung, Analyse und Bildung e.V., kurz „zwischenzeit“, die Trägerschaft und Koordination.

Vor dem Hintergrund, dass der Klimawandel eine der wichtigsten Fluchtursachen weltweit ist, deren Bedeutung und Ausmaß stark wächst, beteiligt sich die Stiftung :do sich gern an der Unterstützung der Karawane und ihrer Dokumentation.

www.climatecaravan.org [1]