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Cul-de-Sac: Die Sackgasse. Filmvorführung und Diskussion

Bei den 21. Lesbisch-Schwulen Filmtagen Hamburg wird der Spielfilm Cul-de-Sac von Mahshad Torkan und Ramin Goudarzi Nejad gezeigt. Er beruht auf den Erfahrungen der Exil-Iranerin Kiana Firouz, die aufgrund ihrer Homosexualität aus dem Iran fliehen musste und nun in Großbritannien lebt. Der Film zeigt in Gesprächs- und Spielszenen ihre Sorgen und Ängste und thematisiert dabei auch die Lage von im Exil lebenden IranerInnen, die um ihre Anerkennung als Flüchtlinge und um Asyl kämpfen müssen. Kiana Firouz übernimmt selbst die Rolle der Kiana, zeigt ihr Gesicht und stemmt sich so gegen das Unrecht, das ihr und vielen anderen IranerInnen widerfährt.

Bei der Veranstaltung im Hamburger Passage Kino sind die beiden RegisseurInnen aus Großbritannien zu Gast. Nach dem Film diskutieren sie mit den Gästen über die Lage asylsuchender Lesben, Schwuler und Transsexueller.

Kiana Firouz ist selbst nicht zu Gast bei der Veranstaltung. Sie möchte wegen ihres strapaziösen Kampfes um ein Bleiberecht nicht in der Öffentlichkeit auftreten.