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Geldanlage

Die Stiftung :do begreift die Vermögensanlage als ein zusätzliches Instrument, um gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben und hat sich für eine Geldanlage nach ethisch-nachhaltigen Kriterien entschieden.

Eine ethisch-nachhaltige Anlagepolitik bedeutet, Investitionen auf ihre sozialen und ökologischen Auswirkungen hin zu überprüfen. Das Ziel ist, möglichst weitgehend in zukunftsfähige Formen des Wirtschaftens zu investieren.

Die Begriffe Nachhaltigkeit und Grüne Geldanlage werden von Banken, aber auch in der öffentlichen Diskussion sehr unterschiedlich ausgelegt. Soziale Kriterien spielen bei den meisten Banken keine Rolle. So können zum Beispiel auch Investitionen in multinationale Versorger, die für die Privatisierung der Wasserversorgung verantwortlich sind, als „grüne Geldanlage“ vermarktet werden, da Wasser als nachhaltige Ressource gilt. Die ökonomischen Konsequenzen für die Bevölkerung spielen dabei keine Rolle. Deshalb ist es unerlässlich, sich eigene, genau definierte Kriterien zu geben.

Die Stiftung :do versteht die Anlage des Stiftungsvermögens anhand von Positivkriterien als einen Hebel, um soziale Gerechtigkeit und ein nicht ausschließlich an Profitmaximierung orientiertes Wirtschaften zu befördern – allerdings im Rahmen des heute Möglichen und ohne eine Vernachlässigung des eigenen Interesses an angemessenen Erträgen, um möglichst viele Projekte unterstützen zu können.

Die Formen der Geldanlage der Stiftung :do werden seit Ende 2010 in Kooperation mit dem Anlageausschuss der Bewegungsstiftung entschieden. Der Anlageausschuss steht beiden Stiftungen beratend zur Seite und prüft mögliche Anlageprodukte nach ethischen und nachhaltigen Kriterien. Die Vorstände beider Stiftungen verantworten autonom die Umsetzung seiner Empfehlungen.

Hier finden Sie die Richtlinien zur Geldanlage (PDF 86 KB)

 

 

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