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Konferenz Asyl in Sachsen

„Wir wollen aus der Konferenz heraus ein politisches Statement in die sächsische Öffentlichkeit senden, das auf zu lösende Fragen drängt und konkrete Schritte offeriert.“

Die Situation Asylsuchender in Sachsen ist von Ausgrenzung, Diskriminierung, institutionellem Rassismus und schlechten Lebensverhältnissen geprägt. So ist der Freistaat Sachsen neben Bayern das einzige Bundesland, das an der Residenzpflicht und in den Landkreisen Leipzig und Görlitz sogar an Einkaufsgutscheinen für Flüchtlinge festhält. Die Initiativenkonferenz zum Thema „Asyl in Sachsen“ findet 2014 zum dritten Mal statt. Sie soll in diesem politisch schwierigen Umfeld, in dem rechte Parteien und vor allem die NPD aggressiv aber erfolgreich gegen Flüchtlinge und MigrantInnen mobilisieren, die Lobbyarbeit für Flüchtlinge stärken und den Forderungen gegenüber der Regierung und den Landkreisen eine stärkere Stimme verleihen. Das Treffen ermöglicht den mehr als 160 TeilnehmerInnen auch einen Erfahrungs- und Wissensaustausch und eine stärkere Vernetzung, die gerade für die vielen ehrenamtlich arbeitenden Unterstützungsgruppen eine Grundvoraussetzung für ein wirkungsvolles Engagement ist.

Die zweitägige Konferenz findet im November 2014 statt. Sie ist ein Kooperationsvorhaben zwischen dem Sächsischen Flüchtlingsrat, der RAA Sachsen, Weiterdenken – Heinrich Böll Stiftung, der Refugee Law Clinic Leipzig und zahlreichen Initiativen und Vereinen, die in der Unterstützung von Asylsuchenden und geflüchteten Menschen in Sachsen aktiv sind.

Stiftung :do möchte das Engagement für die Rechte von Flüchtlingen im NPD-gefärbten Sachsen besonders unterstützen und gibt 1000 Euro für die Tagung dazu.

www.kulturbuero-sachsen.de [1]