• Women in Exile e.V.

    Flüchtlingsfrauen werden laut!

    Beginn: 2014

    Eine Protestaktion zu Land und Wasser, quer durch Deutschland.

    Der Verein Women in Exile e.V. ist 2013 im Flächenstaat Brandenburg gegründet wurden, wo Asylsuchende und Geflüchtete in weit verstreut und meist abgeschieden gelegenen Unterkünften untergebracht sind. Als eine der wenigen Schnittstellen zwischen Frauen- und Flüchtlingsbewegung vernetzt und berät, begleitet und informiert, stärkt und vereint die Initiative Frauen, die als Geflüchtete oft doppelt diskriminiert und ausgegrenzt werden.

    Für den Sommer 2014 gehen die Frauen mit ihrem Protest und ihren Forderungen auf eine sehr besondere Reise: Zu Wasser, per Floß reisen sie über Main, Rhein und andere Flüsse von Nürnberg über das Ruhrgebiet bis nach Berlin. Die Flöße deuten dabei die extrem verletzbare und unsichere Situation der Frauen und ihrer Kinder hier in Deutschland an.

    Zusammen mit dem Musiker Heinz Ratz und seiner bekannten Band Strom&Wasser, die auch mit den Flößen reisen, gibt es entlang der Route ein aufwändiges Programm von abendlichen Konzerten. So entstehen abwechslungsreiche Orte der Begegnung und Information, der Vernetzung und Solidarisierung. Vernetzt mit zahlreichen lokalen Initiativen und Bündnissen entsteht eine schwimmende Demonstration, eine Tournee, eine Bewegung, mit der die Flüchtlingsfrauen auf ihre Situation aufmerksam machen und gleichzeitig andere Frauen erreichen, um sich gemeinsam laut und stark für ihre Rechte zu engagieren.

    Die Stiftung :do fördert Women in Exile schon deswegen gern, weil es eines der wenigen Projekte im Bereich der Flüchtlingsarbeit ist, das gezielt Frauen und Kindern zugute kommt. Die Floßtour ist darüber hinaus eine spannende Strategie, die Anliegen der Frauen eindrucksvoll und auf neuen Wegen in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Fördersumme liegt bei 1000 Euro.

    www.women-in-exile.net