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Tagung Ein inklusives Sachsen – für alle

Als letztes Bundesland hat Sachsen 2011 ein „Integrationskonzept“ verabschiedet, das keine ausreichenden Ansätze bietet, Diskriminierung und Ausgrenzung von Flüchtlingen und MigrantInnen wirkungsvoll etwas entgegen zu setzen. Das Konzept sorgt für viel Unmut und Diskussion bei MigrantInnen und engagierten BügerInnen in Sachsen.

An der Auseinandersetzung beteiligt sich auch das Netzwerk Tolerantes Sachsen. Das Bündnis von mehr als 90 Initiativen und Vereinen setzt sich ein für mehr Demokratie und Toleranz in Sachsen. In gemeinsamen Kampagnen tritt das Netzwerk öffentlich gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus in jeglicher Erscheinungsform ein.

Im Kontext der Integrationsdebatte und der fehlenden Beteiligungsmöglichkeiten für Flüchtlinge und MigrantInnen in Sachsen veranstaltet das Netzwerk 2012 die Tagung „Ein inklusives Sachsen – für alle“, zu der Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus eingeladen sind. Dem Begriff der „Integration“ setzt das Netzwerk offensiv das Konzept der „Inklusion“ entgegen. Das Ziel der Tagung ist, Strategien zur Abschaffung struktureller Ausgrenzung zu diskutieren, Mitgestaltungsmöglichkeiten für MigrantInnen und Flüchtlinge zu entwerfen und mehr Sensibilität und Offenheit in Politik und Gesellschaft einzufordern. Die Tagung findet im Juni in Chemnitz statt.

www.tolerantes-sachsen.de [1]