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Infomobil des Projekts Chartino Karavi in Griechenland

Griechenland ist ein doppelter Hot-Spot der Migration: Hier überschneiden sich die Wege vieler MigrantInnen unterschiedlicher Herkunft in einer Region, die bedingt durch die Wirtschaftskrise des Landes von Sparzwängen erschüttert ist. Die Situation der TransitmigrantInnen ist äußerst prekär.
Das Infomobil, ein Bus ausgestattet mit Infomaterial, deren Ankauf die Stiftung :do in 2010 förderte, tourt seit Sommer 2010 zu den wichtigsten Orten der Migration in Griechenland. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen, die Vermittlung von Kontakten zu RechtsanwältInnen, die Präzedenzfälle schaffen können, die Vernetzung verschiedener migrantischer Initiativen und Solidaritätsprojekte und die Dokumentation von Einzelfällen mit dem Ziel, die Notlage der Flüchtlinge in Griechenland öffentlich zu machen und anzuklagen.

Das Infomobil ist mittlerweile ein wichtiges Mittel der Vernetzung und Informationsarbeit in Griechenland, aber auch für die Zusammenarbeit zum Flüchtlingsschutz auf europäischer Ebene geworden.

Ergänzend zu den Touren des Infomobils werden auf der Plattform welcome to europe die Aktivitäten geschildert, Kontakte vermittelt und in Blogs und Foren die Geschichten von Flüchtlingen selbst erzählt.

www.w2eu.info [1]

www.infomobile.w2eu.net [2]